Vereinsmitgliedschaft


Sie können Mitglied im Förderverein – Verein zur Förderung der Wiederherstellung und Pflege der Kohlhaas-Orgel in Groß-Winternheim - werden.

Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 24€. Höhere Beiträge sind willkommen.

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Der Förderverein hat seinen Sitz in 55218 Ingelheim-Groß-Winternheim und ist eingetragen im Register beim Amtsgericht in Mainz. Der Verein verfolgt „Steuerbegünstigte Zwecke“, nämlich die Wiederherstellung der historischen Kohlhaas-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Groß-Winternheim.


Vorstand

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins vor der Spielkonsole der Kohlhaas-Orgel.


Mitglieder
Vereinsaktivitäten bei der Gassekerb in Groß-Winternheim


Tagesfahrt des Orgelvereins nach Limburg a.d. Lahn im August 2017

Der Förderverein Kohlhaas-Orgel ging mit ca.40 seiner Mitglieder auf eine Fahrt mit Kultur, Geschichte, Geselligkeit und natürlich musikalischem Erleben. In Limburg angekommen wurden wir gleich von 2 Stadtführerinnen begrüßt, die uns in ca. 1,5 Stunden die Stadt auf eine humorvolle Weise nahe brachten. Zunächst führte der Weg ein Stück entlang der Lahn, dann aufwärts über viele Treppen in die historische, nahezu unversehrte Altstadt mit ihren vielen, aufwändig restaurierten Fachwerkhäusern. Seit dem frühen Mittelalter wurde Limburg durch den Handel geprägt und ist auch heute noch eine attraktive Einkaufsstadt. Nach diesem ersten Eindruck durften die Teilnehmer die Stadt in Eigeninitiative weiter erkunden. Dann folgte der spannendsten Teil des Tages, die Dombesichtigung. Wir hatten Glück, eine nette Ordensschwester zeigte uns den Dom in einem nicht ganz üblichen Rundgang. Nachdem wir 40 Stufen zur Galerie hinauf geklettert sind, konnten wir die historischen Gemälde an den Innenwänden rund um das ganze Schiff genauer in Augenschein nehmen. Voll Begeisterung erzählte sie von den verschiedenen Darstellungen, die man natürlich von oben noch viel besser betrachten kann. Dann kam der Höhepunkt: Der Domorganist Carsten Igelbrink spielte für uns teilweise anmutig, teils kraftvoll, ein kleines Konzert auf der Domorgel. Wahlweise durften wir seinen Tönen direkt neben ihm oder im Kirchenschiff lauschen. Nach dem Abendessen im „Schlößje“ wurde die Gruppe voller Eindrücke wieder nach Hause chauffiert. Besonderen Dank gilt den Organisatoren Helmut Klapheck und Gerd-Peter Schild, sowie Wolfgang Nickel, der für uns die Kontakte mit dem Domorganisten herstellte. Führung durch die Aktstadt


Führung durch die Aktstadt

Führung durch die Aktstadt

Die Orgelfreunde aus Großwinternheim vor dem Domportal

Die Orgelfreunde aus Großwinternheim vor dem Domportal

Kirchenführung durch die Galerie mit einer Ordensschwester

Kirchenführung durch die Galerie mit einer Ordensschwester

Domorganist Carsten Igelbrink konzertiert für die Großwinternheimer Orgelfreunde an der großen Klais-Orgel im Limburger Dom

Domorganist Carsten Igelbrink konzertiert für die Großwinternheimer Orgelfreunde an der großen Klais-Orgel im Limburger Dom


Besucher aus dem Selztal zu Gast bei Silbermann

Stadecken-Elsheim-Großwinternheim. Im Morgengrauen machten sich fast drei Dutzend Orgelinteressenten unter der Leitung des 1. Vorsitzenden des Orgelvereins Großwinternheim Helmut Klapheck aus dem Selztal auf, um im Elsass etwas von der dortigen Orgelkultur zu erleben. Erster Anlaufpunkt war Marmoutier, dessen berühmte romanische Abteikirche ge-rade aus dem Morgennebel erwachte. Nach einer Führung durch das historische Gotteshaus widmete man sich der Orgel, die 1709 von Andreas Silbermann gebaut wurde. Nach einem Vorspiel des ortsansässigen Organisten durften der mitgereiste Ehrenpräsident der Christian-Heinrich-Rinck-Gesellschaft Klaus Scheuermann und die Organistin der Pfarrei Schwaben-heim Mechthild Stenger selbst einmal in die Tasten dieses bedeutenden Instrumentes grei-fen. Anschließend ging es in das nahe gelegene Europäische Orgelzentrum. Hier war viel zu erfahren über Bau und Technik einer Orgel. Die humorvollen Erläuterungen des Museums-führers versetzten die Gäste gleich in eine gute, aufgelockerte Stimmung, die die gesamte Reise prägte. Vorbei an der Albert-Schweitzer-Gedenkstätte in Kaysersberg führte der Weg in die Käserei Haxaire, wo man erlesene Elsässer Käsesorten goutieren und kaufen konnte. Da zum Elsass natürlich der Wein gehört, endete der Tag mit einer Weinprobe in der Domä-ne Stoeffler, was besonders die mitgereisten Winzer mit wachen Augen begutachteten. Nach der Übernachtung in einem schnuckeligen Hotel mit Jugendstil-Ambiente stand die Kirche von Obernai mit ihrer großen Merklin-Orgel von 1879 auf dem Programm. An dieser roman-tischen Orgel demonstrierte der Organist die Besonderheiten dieser Stilepoche. Der für Großwinternheim zuständige Orgelsachverständige Dr. Hajo Stenger stellte die klanglichen Besonderheiten einzelner Register vor, sodass sich die Großwinternheimer gut vorstellen konnten, wie ihre restaurierte Orgel klingen wird. Ein Besuch in der romanischen Kirche in Rosheim setzte noch einen krönenden Abschlusspunkt. Nach so viel Kultur sollte auch der Körper zu seinem Recht kommen. Das Restaurant Luginsland in Wachenheim bot dazu den nötigen Rahmen und stärkte die Rheinhessen, bevor es wieder in Richtung Heimat ging. Schließlich richtete sich der Dank an Helmut Klapheck und an den Schatzmeister des Or-gelvereins Gerd-Peter Schild, die alles bestens organisiert und vorbereitet hatten.


Mitglieder


Die Gäste aus dem Selztal in der Abteikirche von Marmoutier vor der großen Silbermannorgel